Software-as-a-Service (SaaS) ist heutzutage ein wichtiger Bestandteil der digitalen Wirtschaft. Während die Nachfrage nach SaaS-Angeboten steigt, stehen Unternehmen vor der Herausforderung, neue Kunden zu gewinnen. Dafür hat sich eine vierteilige Strategie bewährt. In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, wie SaaS-Unternehmen Kunden gewinnen können.

1. Branding und Awareness: Bevor es darum geht, Kunden zu gewinnen, muss man zunächst einmal bekannt werden. Dabei hilft es, das Branding zu überdenken und zu verändern, das eigene Profil auf Social Media zu stärken und Content zu erstellen, der das Unternehmen bekannter macht. Das ist der erste und wichtigste Schritt, der Zielgruppen identifiziert, die an einem SaaS-Produkt interessiert sind.

2. Erste Kontaktaufnahme: Wenn das Branding und die Awareness auf dem Markt präsent ist, kann man versuchen, mit potenziellen Kunden Kontakt aufzunehmen, um die Interessen direkt herauszufinden. Denn wenn man potentielle Kunden direkt kontaktiert, erhält man auch direktes Feedback und kann bessere Entscheidungen über die Produktentwicklung treffen – dadurch kann ein Unternehmen sein Produkt an die Zielgruppe anpassen und im Wettbewerb bestehen.

3. Nutzer des Produkts: Sobald potenzielle Kunden kontaktiert und das Produkt an ihre Bedürfnisse angepasst wurde, ist es an der Zeit, Kunden zu gewinnen. Den Nutzern zu zeigen, dass das Produkt mehr Nutzen als Kosten bietet und wie das Produkt sie beim Erreichen ihrer Ziele unterstützen kann, ist der entscheidende Aspekt, um echte Kunden zu gewinnen.

4. Kundenbindung und Umsatzsteigerung: Eine erfolgreiche Kundengewinnung ist aber nichts, wenn nicht gerade auch auf die Kundenbindung gesetzt wird. Das betrifft Marketingkampagnen, die gezielt auf neue Kundenwerbung abzielen, um auch den Umsatz zu steigern. Es ist auch wichtig, regelmäßige Updates und Updates des Produkts anzubieten, um die Nutzer zufrieden zu stellen und sich länger an das Unternehmen zu binden.

Dies sind die vier Phasen, die jedes SaaS-Unternehmen durchlaufen sollte, um neue Kunden zu gewinnen. Branding und Awareness bilden die Grundlage, um einen ersten Kontakt herzustellen. Anschließend muss man sich auf die Produktentwicklung und den persönlichen Kontakt mit potenziellen Kunden konzentrieren, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Schließlich muss man strategisch auf Kundenbindung und Umsatzsteigerung setzen, um sicherzustellen, dass die neu akquirierten Kontakte auch tatsächlich zu zufriedenen Kunden werden.

Fehler im B2B Webinar Funnel – Bausteine der Neukundengewinnung

Fehler im B2B Webinar Funnel – Bausteine der Neukundengewinnung

Ein B2B-Webinar-Funnel ist ein effektives Werkzeug zur Neukundengewinnung, doch es gibt häufige Fehler, die den Erfolg beeinträchtigen können. Hier sind fünf häufige Fehler und wie man sie vermeidet:
1. Unklare Zielsetzung und Zielgruppenansprache

Fehler:
Viele Unternehmen starten Webinare ohne eine klare Zielsetzung und eine definierte Zielgruppe. Dies führt dazu, dass die Inhalte nicht auf die Bedürfnisse und Interessen der Teilnehmer abgestimmt sind, was zu niedriger Teilnehmerzahl und geringem Engagement führt.

Lösung:
Definieren Sie klare Ziele für Ihr Webinar (z.B. Lead-Generierung, Kundenbindung, Produktvorstellung) und identifizieren Sie Ihre Zielgruppe genau. Passen Sie die Inhalte und die Ansprache entsprechend an, um relevante und wertvolle Informationen zu bieten.
2. Unzureichende Promotion

Fehler:
Eine unzureichende oder verspätete Promotion des Webinars kann dazu führen, dass potenzielle Teilnehmer nicht rechtzeitig informiert werden oder überhaupt nichts von der Veranstaltung erfahren.

Lösung:
Planen Sie Ihre Promotion im Voraus und nutzen Sie verschiedene Kanäle wie E-Mail-Marketing, Social Media, Blogs und Partnernetzwerke, um Ihr Webinar zu bewerben. Stellen Sie sicher, dass Ihre Botschaft klar und ansprechend ist und wiederholen Sie die Einladung mehrmals, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen.
3. Mangelhafte technische Vorbereitung

Fehler:
Technische Pannen wie Audio- und Videoausfälle, Verbindungsprobleme oder Schwierigkeiten bei der Nutzung der Webinar-Plattform können das Teilnehmererlebnis stark beeinträchtigen und die Professionalität Ihres Unternehmens in Frage stellen.

Lösung:
Testen Sie die Technik im Voraus und sorgen Sie für Backup-Lösungen. Schulen Sie Ihre Moderatoren und Referenten im Umgang mit der Webinar-Software und stellen Sie sicher, dass alle notwendigen technischen Voraussetzungen erfüllt sind. Planen Sie zudem einen technischen Support während des Webinars ein.
4. Fehlende Interaktivität

Fehler:
Ein rein frontal gehaltener Vortrag ohne Interaktion mit den Teilnehmern kann schnell langweilig werden und das Engagement der Teilnehmer verringern.

Lösung:
Integrieren Sie interaktive Elemente wie Umfragen, Q&A-Sessions, Chat-Funktionen und Breakout-Räume in Ihr Webinar. Dies erhöht die Beteiligung der Teilnehmer und hilft Ihnen, wertvolles Feedback zu sammeln.
5. Keine Nachverfolgung und Weiterverarbeitung der Leads

Fehler:
Viele Unternehmen vernachlässigen die Nachverfolgung der Leads nach dem Webinar. Dadurch gehen potenzielle Kunden verloren, die zwar Interesse gezeigt haben, aber nicht weiter betreut werden.

Lösung:
Erstellen Sie einen klaren Follow-up-Plan, um die Leads nach dem Webinar zu kontaktieren. Nutzen Sie personalisierte E-Mails, telefonische Nachverfolgung oder weitere Informationsmaterialien, um das Interesse aufrechtzuerhalten und die Leads durch den Verkaufsprozess zu führen.

Durch das Vermeiden dieser Fehler können Sie die Effektivität Ihres B2B-Webinar-Funnels deutlich steigern und eine höhere Anzahl qualifizierter Leads generieren